Dachsteingebirge

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Im Zuge unseres Kurztrips in Ramsau hatten wir auch einen Tagesausflug auf den Dachstein gemacht. Die Hängebrücke, der Sky Walk, der Eispalast und die Treppe ins Nichts mussten natürlich mit begangen und besichtigt werden.

Eigentlich besuchten wir ja den Dachstein-Gletscher und nicht einen seiner Gipfel - trotzdem war es ein Erlebnis, das seines Gleichen sucht.
Schon vormittags machten wir uns auf den Weg um eine der ersten Gondeln auf den Gipfel zu erhaschen - wir hatten noch dazu das Glück, dass wir am Top, also auf der offenen Gondel, am Dach mit nach oben transportiert wurden. Somit hatten wir schon beim Aufstieg den besten Ausblick den man sich wünschen kann. Herrlich blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten uns auf den Weg nach oben.

Oben verschafften wir uns mal einen Überblick um die uns vorhandene Zeit einzuteilen.
So marschierten wir in luftiger Höhe über die Hängebrücke um auch bei der Treppe ins Nichts Halt zu machen. Wobei ja meine nur bedingte Freude über Höhe den Weg über die Treppe nicht zuliess - Sonja hingegen war nach ein wenig Wartezeit, bis die Treppe frei war, mutig dabei die Schritte zu wagen.
Die Hängebrücke ist Österreichs höchstgelegene Hängebrücke - und man befindet sich quasi 400m über dem Abgrund. Den Blick in die Ferne liess aber mein doch sehr mulmiges Gefühl da oben schwinden, sodass ich es als einmaliges Erlebnis empfinden konnte.

Am Ende der Brücke ging es dann durch den Eispalast durch, weiter runter wieder ins Freie.
Der Eispalast zeigt Skulpturen aus Eis, beleuchtet in den verschiedensten Farben und lässt einem in eine ganz eigene Welt der Fantasien untertauchen. Eissäulen, Figuren und gar ein Thron zieren den Weg, den man durch muss.
Gutes Schuhwerk und warme Kleidung sind empfohlen!

Doch bevor wir diese beiden Touristenattraktionen durchmarschierten machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Sky Walk. Unter uns eine gut 250 Meter abfallende Felswand - diesen Blick bekommt man, wenn man am Boden durch eine Glasplatte schaut ... Aber der Blick kann natürlich auch in die Ferne schweifen - und dieser belohnt einem mit wunderbarer Schönheit, was Österreich so von sich gibt.

Oben am Plateau hat man vielerlei Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben - und wir wählten jenen am Gjaidstein-Erlebnisweg zu „klettern“. Die Gipfelpyramide sollte den obersten Punkt dieses Weges darstellen, doch wir wollten noch ein wenig weiter. Ab dort ist der Steig doch etwas anspruchsvoller, sodass Sonja dann irgendwann Halt machte und ich noch ein paar Meter weiterkletterte. Aber da waren dann doch irgendwann zwei Kriterien, die mich wieder umkehren liessen: der Weg bis zum wohlwollend zu erreichenden Gipfel war zu weit und eine Wetterfront zog rasend schnell einher. So kehrte ich zu Sonja um und wir begingen wieder den Weg zur Bergstation.


Nachdem wir vom Berg wieder in der Talstation angekommen waren, blieb noch etwas Zeit, die wir nutzen wollten ... aber dazu mehr nach der ersten Bildergalerie.

Wir wollten den Nachmittag dann doch noch soweit wie möglich mit Marschieren verbringen - die Wetterfront über dem Dachstein sollte aber schon bald über uns herunterbrasseln. Deshalb beschlossen wir noch den kurzen Anstieg zur Dachstein-Südwand-Hütte zu wagen. Nicht allzuweit aber doch mit einem heftigen Regenschauer verbunden ...
Oben angekommen gönnten wir uns eine xunde Jausn um dann schon bald wieder den Weg nach unten zu nehmen.

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