Silberkarklamm Rössing Ramsau

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Die letzte Wanderung, bevor wir den Kurztrip nach Ramsau im Dachsteingebiet beendeten, brachte uns in die Silberkarklamm.

Die Silberkarklamm ist eine Klamm an der Südabbachung des Dachsteinmassivs. Sie liegt „oberhalb“ von Rössing, in der Gemeinde Ramsau. Mit einer Länge von etwa 500 Meter ist sie doch noch gut und einfach begehbar - so wie es neben uns auch noch viele andere getan hatten.

Das Wetter spielte natürlich mit, sodass die Begehung bis zur Silberkarhütte eine echte Freude war. Die Silberkarhütte steht im Silberkar, das Ende der Klamm - wobei es von dort weg noch weitere Steige über bzw. auf den Berg im Rücken zu begehen gäbe - zum Beispiel mit einer weiteren Anstiegszeit von etwa 2 Stunden gelangt man zum Silberkarsee, auch Hölltalsee genannt. Der Silberkarsee speist neben dem Regen- und Schmelzwasser den Wasserlauf der Silberkarklamm.

Beeindruckend sind die beiden Wasserfällen - einer davon, der Torbachfall, ist wohl nur 10 Meter hoch, aber mindestens genauso beeidruckend wie der 70 Meter hohe Schleierfall. Zwischendurch begegnet man immer wieder fleissige Felswandkletterer, die den Klettersteig in den Felswänden für ihr Vergnügen nutzen.


Am oberen Ausgang der Klamm kann man dann zwischen zwei Wegemöglichkeiten wählen: der Normalweg zur Silberkarhütte oder der Heinrich Pilz Weg. Wir hatten uns für den Heinrich Pilz Weg entschieden - eindeutig die richtige Wahl! Nochmals ein Stückchen Bergauf, im Waldgebiet geht man dann entlang eines Kammweges, sodass man einen wunderbaren Blick in das „Becken“ des Silberkars bekommt.
Noch vor der Silberkarhütte überquert man ein doch eher unwegsames Schotterbett - doch mit entsprechendem Schuhwerk ist auch dieses kein Problem ...

Auf der Silberkarhütte hatten wir uns dann auf Speis und Trank niedergelassen um den Abstieg zu planen.

Als Abstieg wählten wir den Höhenweg nach Rössing - ein schmaler Steig der anfangs nochmals einige Höhenmeter bergauf bewältigt werden muss, bevor es dann stetig abwechselnd auf schmalen Steigen und über Wurzelwerk auf einen Wanderweg talwärts führt.
Zwischendurch bekommt man immer wieder wunderbare Ein- und Ausblicke in die Klamm, die wunderbare Gegend und die gewaltigen Felsmassive am Horizont.

Was nehmen wir von der Silberkarklamm mit?
Nur Positives! Mittel bis schwierig zu begehen - im Speziellen die Tour zurück ins Tal ist für ungeübte „FlipFlopTräger“ ein absolutes no-GO!
Die Klamm ist ein Naturdenkmal in Privatbesitz, welches ihre Nennung zu recht besitzt - ein Naturjuwel!

Ob wir sie nochmals begehen würden? JA - definitiv!

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